Pancakes à la mode B.

Pfannkuchen! Pancakes! Crepes! Blini! Poffertjes! Palatschinken! Flädle!

Egal wie sie heißen, Pfannkuchen stehen im Hause B. ganz weit oben auf der Favoriten-Liste. Wobei der größte Liebhaber derselben der Großsohn ist, bereits im Kindergartenalter hat er spielend so viele Pfannkuchen verdrückt wie der Rest der Familie zusammen – und selbstredend auch schon früh die Kunst des Wendens im Wurf perfektioniert- etwas das ich bis heute nicht beherrsche. Pfannkuchen, wie ich sie gerne auftische, gab es schon,  hier und auch da  nachzulesen. Für die heutige Rettungsaktion habe ich mir aufgrund der Vorratslage Pancakes ausgesucht. Ja, und warum muß der Pancake/Pfannkuchen gerettet werden? Und wovor? Mir vollkommen unverständlich wieso der Mensch für so etwas Einfaches auf Fertig-Produkte zurückgreifen möchte, sei es nun der Pancake-Mix, der als Souvenir aus den USA mitgebracht wird oder der fix-fertige Pfannkuchenteig in der Flasche, mit Grausen wende ich mich davon ab. Und mein pharmazeutisches Gewissen möchte garnicht erfahren was darin so alles enthalten ist, um die Konsistenz zu stabilisieren und das Gemisch vor mikrobiellem Befall zu schützen. Nee, nee, wirklich nicht.

wir-retten-was-zu-retten-ist

Heute gibt es Banana Pecan Pancakes, der beste Start in den Tag- wofern sie von jemand anderem zubereitet werden und ich mich an den gedeckten Tisch setzen kann. Ansonsten verbreiten sie  auch als kleines Mittagessen gute Laune und vertreiben bei Bedarf Herzschmerz jeglicher Art. Auch wenn die Fotos dies nicht auf den ersten Blick vermuten lassen.

Man nehme:

95g reife Banane (1 große)
je nach Reifegrad mit der Gabel zerdrücken oder direkt mit

2 Eiern

120g griechischer Yoghurt

1 Prise Salz

5g braunem Zucker

20g Buchweizenmehl

40g Weizenmehl Typ 405

1 Tl Backpulver

1 El Rapsöl

vermischen. Dem Teig tut eine gewissen Ruhezeit gut, danach wird eine Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl angeheizt und es geht ans Backen. Für einen Pancake 1-1,5 El Teig in die Pfanne geben und sofort mit

Pecanüssen – nach Geschmack bestreuen. Ist die Unterseite zufriedenstellend gebräunt bitte wenden und kurz auf der Oberseite backen. Am besten im vorgeheizten Backofen bei 80° warmhalten- es sei denn ihr wollt in der Küche stehen solange alle anderen essen.

Pancakes, traditionell serviert in „stacks“ – Stapeln von bis zu 6 Stück, mit jeweils einem Stückchen Butter dazwischen-  wären keine Pancakes wenn nicht noch ordentlich was obendrauf käme-  Butter, Ahornsirup, gebratener Speck, Obst. Oder was euch einfällt…. ein paar Diamanten vielleicht?

 

 

Für Abwechslung in der Pfanne ist gut gesorgt, gerettet wurden:

Fleisch- Palatschinken bei Susi, der Turbohausfrau

Gorgonzola-Pilz-Pfannkuchen bei Nadine Sweetpie

Klassische Palatschinken mit Marmelade gibt es bei Sina, der gilftigen Blonden

Buttermilchpfannkuchen kommen aus Summsi Hobbyküche

Mehr Pancakes findet ihr bei Petra, Obers trifft Sahne, diesmal mit Walnuß und Apfel

Herzhafte Pfannkuchen mit Rotkohl gefüllt in Brittas Kochbuch

Crespelle farcite– auch auf italienisch machen gefüllte Pfannkuchen eine gute Figur, bei kebo homing

Hauchdünne Pfannkuchen sind auchwas Feines, meint nicht nur Ingrid von auchwas

Buchweizengalette mit Sauce Mornay gibts bei Susanne magentratzerl

Bulgur-Pfannkuchen sind „sakri-köstlich“

ebenso auch Kartoffelpfannkuchen von der Brotbackliebe- und mehr

Eine weitere Galette gibts als „Food dor Angels and Devils“

Herzhafter Palatschinken mit Boeuf Stroganoff tischt Julia als „german abendbrot“ auf

Eierkuchen mit Vogelbeer-Karamell , das klingt spannend- Peggy liebt eben Multikulinarisches

Böhmische Palatschinken gibt es bei Paprika meets Kardamom

Blini dürfen natürlich nicht fehlen, Peter „aus meinem Kochtopf“ serviert sie klassisch mit Räucherlachs und Creme fraiche

Blutorangenpfannkuchen– was du nicht kennst, wahrhaftig!

Böhmische Palatschinken findet auch Friederike Fliederbaum besonders fein

Deftige Pancakes mit Grünkohl gibts bei Miri& Papa von unser meating.

 

 

 

 

 

 

 

51 Gedanken zu „Pancakes à la mode B.

    1. erstaunlicherweise kaum, obwohl ich ein wirklich über-reifes Exemplar hatte! Und danke für Begeisterung- ich schieb mal nen Stapel rüber!
      Übrigens, mein Trick für’s Frühstück: ich friere ein und backe im Toaster auf…

  1. ggg..ich bin bei der Anikö, die auch scheinbar keine Bananen mag..ich würde also Äpfel reiben und die untermischen hihi.
    Pecannüsse sind schon was tolles, habe ich viel zu selten da.

    lg. Sina

    1. Mach die Äpfel lieber obendrauf, die Konsistenz könnte sich sonst irgendwie verändern. Die Bananen verschwinden ja vollständig- und mit ordentlich Speck und so.. schmeckst du die nicht mehr, bestimmt!

  2. So etwas Ähnliches kommt hier auch immer wieder auf den Tisch, wenn die Bananen mal wieder fällig sind. Die nahezu einzige Möglichkeit, etwas Obst in Töchterchen rein zu bekommen….

  3. Was für eine Pfannkuchen-Idee, die ist ja toll und dabei sind meine geliebten Pekans. Wow, Banane im Teig ist raffiniert und das mit den verschieden Mehlsorten zusammen, klasse. Das ist ein MUSS die zu probieren. Einen schönen Abend und liebe Grüße
    Ingrid

    1. Vielen Dank, liebe Ingrid- wenn nur das Foto des Endprodukts etwas gelungener ausgefallen wäre… Viel Spaß beim Ausprobieren und ebenfalls einen schönen Abend
      Grüßle
      Christine

  4. Ich bin auch ein grosser Pfannkuchenfan und werde mir dein Rezept gleich kopieren. Die überreifen Bananen, die sich auch in Kuchen gut machen, sorgen wirklich vor allem für Feuchtigkeit mit ein bisschen Süsse, daher werden sie auch für manche veganen Gebäcke anstatt Eiern eingesetzt.
    Die typischen Pancakes, die man hier in den USA in Restaurants serviert bekommt, sind übrigens hauptsächlich dick und teigig, ich bestelle deswegen auch keine.

    1. ja, das sind oft Mehl-Bomben und zu schwer- diese Variante kommt ganz wunderbar luftig daher, ich war selber überrascht. Und werde mir öfter mal eine Banane anschwärzen lassen…

  5. Gute Idee mit den Pancakes. Könnte ich auch einmal probieren und sehen, ob die amerikanische Variante den Österreichern schmeckt. Es müssen ja nicht immer Palatschinken sein. Bananen sind eigentlich der Eiersatz der Veganer. Kann ich mir also gut vorstellen, dass es ohne und nur mit Ei auch gut funktioniert. Salzige Pancakes mit Buchweizenmehl ist sicher lecker. Die Pekannüsse geben dem Ganzen die perfekte Abrundung. Ein sehr interessant entwickeltes Rezept. …und als Frühstück bei Tiffany erhält das Ganze noch eine edle Note.

    1. Danke, liebe Anna, besonders schön dir eine Anregung geben zu können. Ich bin gespannt was du draus machst… mein erstes Versuch war mit Ricotta und lange nicht so fein in der Konsistenz.

  6. Liebe Anna, mein allererster Blogpost waren Pancakes, total lecker und auch bei mir hilft der Mini beim Zubereiten immer fleißig mit :-)
    Schöne Grüße, Kebo

  7. Der griechische Joghurt im Pancake-Teig gefällt mir. Ist der bei amerik. Pancakes üblich oder deine Idee? Mitohne Banane und Zucker kann man den Pancake bestimmt auch gut herzhaft kombinieren. Ich bin ja nicht so der Süßzahn …

    1. Hallo Peggy

      der Pancake ist garnicht süß und kombiniert sich ganz prima mit dem ausgebratenen Speck oder dergleichen. Kräuterquark und salat könnte ich mir auch gut vorstellen…
      Mein erster Versuch mit Ricotta stellte mich nicht zufrieden, daher hab ich den griechischen Yoghurt versucht, viel besser- und sicherlich eher un-orthodox, Varianten mit Bananen und Pecans, die gibt es allerdings schon in den USA.

  8. Interessant.
    Die Banane gleich in den Teig mit einzuarbeiten.
    Ich kenne sowas ähnliches für Hackfleischbällchen. Da kommt auch Banane rein.
    Schiebe ich aber schon seit fünf Jahren vor mir her – das Rezept.

    Ich nehme auf jeden Fall einen kleinen Stack!

    Mit leckerem Gruß,
    Peter

    1. Vielleicht ein Anstoß das Rezept nun mal auf den Tisch zu bringen? Die Pancakes jedenfalls waren sehr gut, sinds noch- die lassen sich nämlich auch prima einfrieren und zum Frühstück im Toaster auftauen.
      *stack rüberschiebe*

  9. das klingt richtig super lecker! Müsste ich auch mal probieren. Die Kombination zwischen süss und salzig ist bestimmt der Hammer!

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