Der einfachste Schweinebraten

Ihr bewirtet gerne Gäste? Ihr möchtet eure Gastlichkeit auch gerne selber genießen, anstelle die meiste Zeit in der Küche zu stehen und  euch anschließend abgekämpft und derangiert an den Tisch zu setzen?

Da hab ich was für euch- den einfachsten Schweinebraten und zugleich einer der besten die ich je gemacht habe.

Man nehme:

200g grobes Salz – das kann Meersalz oder Steinsalz sein, ganz nach Vorratslage

3-3,5 kg Schweinehals am Stück- von einem Schwein das ein glückliches Leben hatte, versteht sich;

lege ein Backblech mit Backpapier oder Pergamentpapier aus, verteile das Salz in der Größe der Grundfläche des Schweinehalses auf dem Blech, setze das Fleisch darauf und schiebe das Ganze für mindestens 3 Stunden in den auf 130° vorgeheizten Ofen (Ober/Unterhitze). Ich hatte ein Stroh-Schwein aus biologischer Aufzucht, das nach 4 Stunden aus dem Ofen kam.

Das wars schon- ihr habt Zeit um euch Beilagen und Nachspeisen zu widmen, euch präsentabel oder gar hübsch zu machen, den Tisch schön einzudecken oder einfach einen Spaziergang zu machen.

Dazu habe ich Kartoffelsalat und Cole-Slaw serviert, zur Freude aller um den Tisch versammelten Personen.

Besonders aufgefallen ist mir zum Einen wie schön sich der Braten in Scheiben schneiden ließ- und wie wenig übrig blieb, um euch wenigstens eine Ahnung des Genusses zu präsentieren.

Entdeckt habe ich diese grandiose Idee im wöchentlichen Newsletter von „Kochen mit Martina und Moritz“ .

12 Gedanken zu „Der einfachste Schweinebraten

  1. Martina & Moritz schaue ich mir öfters im TV an. Und der Schweinebraten sieht wirklich großartig aus! Macht sich sicherlich auch gut dünn aufgeschnitten auf dem Brot am nächsten Tag :)

  2. Martina und Moritz haben einen gewissen Anfixfaktor eingebaut. Sandra hat mir mal einen Link zu denen geschickt, sonst würde ich die gar nicht kennen. Dein Braten schaut echt toll aus. Aber man hat dann gar keinen Bratensaft, oder? Kann man ohne den leben? :o

    1. Ich bin auf die beiden gestoßen durch eins meiner Lieblings-Kochbücher- schaue zwar nicht im Fernsehen lese aber seit Jahren den zugehörigen Newsletter der mich schon vielfach inspiriert hat.
      Und klar, der Braten hat ist so aromatisch dass er ohne Sauce auskommt- also Knödel oder Spätzle würde ich nicht dazu reichen, eher Salate oder vielleicht auch Sauerkraut, das paßt bestimmt auch gut.

  3. So einfach? Das muss ich ausprobieren.
    Martina und Moritz wären rein theoretisch meine Lieblings-Fernseköche, fallen aber mangels WDR aus. Und am Rechner gucken ist doof. Ich schau mal nach den Newsletter :-)

  4. Lecker! Und so einfach … Glücklicherweise ißt der Engländer seinen Bratensaft ohnehin am liebsten aus der Tüte, das ließe sich ja ohne Probleme regeln ;-)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.