Liebster Blog- mal anders

Die liebe San, deren schöne Gedanken in schönen Worten zu meiner großen Freude seit einiger Zeit auf dem blog Sandayblog  zu lesen sind hat mich mit ihren Fragen gekapert- und so gibt es von mir wieder einmal ein „Stöckchen“ zu lesen- eines das ziemlich weit weg ist von der Küche. Mal ehrlich- ein „Liebster Blog“ zu sein- das freut das Herz einfach immer noch. Schließlich leben die blogs davon dass sie gerne gelesen werden- oder?

Nun also zu den interessanten Fragen!

 

1.) Du wirst ohne Navi im Irgendwo an einem See ausgesetzt. Was machst Du zuerst?

Zuerst einmal schaue ich ob sich mein altmodisches Handy in meiner Tasche befindet- und dann, kommt es sehr auf die Umstände an. Bin ich alleine? Wie ist das Wetter? Hab ich – ebenfalls altmodische- Landkarten oder den Atlas dabei? Auf alle Fälle werd ich den See betrachten- Wasser ist mein Element.

2.) Du schreibst eine Postkarte an Dich. Was sollte nicht darauf stehen?

Denke ich an die Postkarten die ich schon geschrieben habe in meinem Leben- da steht nirgends etwas was ich mir nicht auch selber hätte schreiben können. Und da nicht einzusehen ist bei einer Karte an mich meinen Stil zu ändern- fällt mir da mal garnix zu ein.

3.) Welches Musikstück sollte Dich, Stand heute, einmal aus dem Leben begleiten?

Nur eines?

Vielleicht:

 

oder:

vorstellbar wäre auch

oder

ach, mir fielen da noch etliche ein. Und wer weiß, welche Musik mir bis dahin noch begegnen wird?

4.) Welcher Satz aus Deiner Kindheit, den andere gesprochen haben, ist Dir positiv in Erinnerung geblieben?

Angestrengtes Nachdenken….. ah da fällt mir doch was ein, beim Bügeln- von allen Tätigkeiten!

Meine Mutter berichtete von meiner ersten Grundschul-Lehrerin, die wohl feststellte- noch nie habe sie sich so in einem Kind getäuscht wie in mir; am ersten Schultag konnte ich noch keinen graden Strich machen – und war doch immer unter den drei Klassenbesten, meine ganze Schulzeit über.

Vielleicht recht charakteristisch für mich- Anstrengungen zur Unzeit lehne ich ab, stille Wasser sind tief, und übermäßiger Ehrgeiz ist mir vollkommen fremd.

5.) Wir alle tragen Bilder in uns. Welches ist Dein schönstes Bild, das Du immer wieder hervorholst, wenn Du Dich selbst motivieren möchtest?

Motivieren wozu? Und Bilder? Eher eine Stimmung die ich entweder abschütteln oder erzeugen möchte, konkrete Bilder finde ich da nicht, vielmehr gehe ich dann in action, backe mir was Schönes und/ oder suche mir ein Buch, das die entsprechende Stimmungslage zaubern kann.

6.) Bist Du Links- oder Rechtshänder und hat das Einfluss auf Dein Leben?

Rechtshändig, ganz und gar, da gabs nichts zu deuteln, es ist so.

Ich stamme aus einer Zeit als den Kindern in der Schule die Linkshändigkeit noch ausgetrieben wurde; in meinem Leben tauchten immer wieder verkappte Linke auf denen solches geschehen war, und deren Leben durchaus davon beeinflußt wurde. Zum Beispiel sind diese Menschen überdurchschnittlich gefährdet starke Raucher zu werden…

7.) Womit verbringst Du gefühlt die meiste Zeit in Deinem Leben, wenn Du nicht schläfst?

Lesen! Zeitung zum Frühstück, am Rechner immer wieder den ganzen Tag, Geschäftliches bei der Arbeit, Bücher in Pausen und im Urlaub…. Lesen ist unbedingt meine Hauptbeschäftigung.

8.) Nimmst Du Deine nächtlichen Träume mit in den Tag oder bleiben sie in der Nacht liegen?

Mal so, mal so. Ich träume viel und intensiv, öfter sind die Träume vergessen bis ich am Frühstückstisch sitze, seltener bleiben sie im Gedächtnis hängen und noch seltener trage ich die Stimmung in den Tag hinein. Was auch ganz gut ist, meist sind die hängengebliebenen solche mit eher belastenden Inhalten- träume ich Schönes holen mich diese Träume eher selten aus dem Schlaf, und bleiben so im Unbewußten.

9.) Angenommen, Dein Arbeitsplatz wäre nicht zu Hause und auch nicht zu weit weg. Würdest Du mit einem Esel zur Arbeit traben?

No, nein, das kann ich mir überhaupt garnicht vorstellen. Zu Fuß gehen schon.

10.) Was bedeutet das Wort Schmuckstück für Dich?

Schmuckstück. Was sehe ich? Schmuckstücke im engeren Sinn, die immer, nahezu immer, irgendeine Bedeutung in sich tragen. Der Ring, den ich von der längst verstorbenen Großmutter zur Konfirmation bekam, ein echtes Erbstück. Das Schmuckkästchen meiner Mutter, übergangs- und wortlos in meine Hände gefallen, viel zu früh in meinem Leben. Geschenke, teils nicht mehr tragbar- da klebt was dran. Gingko. Für die Ewigkeit?!

 

Da ich um den Unwillen weiß, was die Verbreitung der Stöckchen angeht, gibt es zur Steigerung der Attraktivität für’s Aufheben ein kleines Bonbon. Zwei Dinge sind nämlich von der letzten Verlosung übrig, die Gewinner haben sich nicht gemeldet. 

Es gibt:

Was ist zu tun? Nun, Sans Fragen in einem Blog-Post beantworten, dies in einem Kommentar unter diesem Post kundtun; und zwar bis zum 30.6. 2016; Mitternacht.

Viel Glück- und viel Spaß beim Nachdenken!

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9 Gedanken zu „Liebster Blog- mal anders

  1. Liebe Anna C.,

    herzlichen Dank, dass Du mir meine Fragen beantwortet hast. Es ist wirklich spannend wenn man die von den unterschiedlichsten Menschen geschrieben Antworten darauf einmal nebeneinander legt und sieht wie verschieden die Einzelnen sich heran arbeiten.
    Deine Antworten habe ich mit großer Freude gelesen. Bringen sie mir doch weitere Facetten mit zu dem Menschen den ich schon persönlich kennen lernen durfte. Schön, dass es Dich und Deinen Blog gibt. Denn was wäre der Mensch ohne die Gewürze und das damit verfeinerte Essen? Vermutlich um viele Facetten ärmer. ,-)

    Liebe Grüße
    San

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank, liebe San- deine Fragen haben mir ein wenig Anlaß zur Reflektion gegeben, und ich hab sie gerne beantwortet, schön wenn dir das Lesen Freude bereitet hat. Jetzt bin ich mal gespannt, ob jemand das Stöckchen aufhebt…
      Liebe Grüße

      C.

      Gefällt 1 Person

  2. Das Stöckchen werde ich nicht aufheben, aber ich finde es toll, wie du die Fragen beantwortet hast. Sehr sympathisch. Vor allem das mit dem übermäßigen Ehrgeiz finde ich erfreulich, denn auch mich beutelt der ganz und gar nicht. 😉

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  3. Same here – ich musste lachen, als ich deine Antwort mit dem übermässigen Ehrgeiz und der Anstrengung zur Unzeit las – genau das war mein Motto während der Schulzeit (und ist es im Prinzip auch noch heute!) Mal gucken, ob ich das Stöckchen aufhebe….auf jeden Fall besser als die Unterlagen für unsere Steuererklärung zusammenzutragen 🙂

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    1. Oh ja, besser als die Steuererklärung auf alle Fälle. Wobei ich mnir vorstellen kann dass dies bei euch etwas unkomplizierter ist als bei uns. Und wenn du das Stöckchen aufhebst freu ich mich, sehr!

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