Beste Reste

Neulich wurde nachgefragt wer sich denn bloggenderweise mit Reste-Verwertung beschäftigen würde. Die Antworten fielen überwiegend so aus, dass selbstverständliche Reste verwertet würden, allerdings den Weg auf den blog selten fänden.

Voilà, heute also ein Rezept das bei mir eindeutig als Reste-Verwertung geboren wurde:

Tarte Tatin

Wiebitte? Höre ich die geneigte Leserschaft fragen, wie kann das sein? Nun, ganz einfach. Für eine Quiche (geräucherte Forelle, grüner Spargel)  hatte ich einen Quarkblätterteig gefertigt, 1/3 der Menge war noch vorhanden. Zudem welkten 3 große Äpfel vor sich hin…. Zucker, Butter und Sahne war genügend vorhanden.

Also frisch ans Werk. Die Anleitung für den

Quarkblätterteig

gibt es hier.

Den Rest habe ich mir bei Peter aus seinem Kochtopf abgeguckt:

100g brauner Zucker mit

25g Butter in einer kleinen Pfanne karamellisieren lassen,

5 El Sahne einrühren und das Karamell vollständig darin auflösen.

In die vorbereitete, sprich gut gefettete Tarte-Form- Achtung keine Springform verwenden! – wird nun dieses Karamell gegossen. Die

3 Äpfel , geschält und in dicke Spalten geschnitten (teils geachtelt, teils auch kleiner, so hab ichs gemacht) werden auf dem Karamell angeordnet, mit

2 El Zimtzucker und
Butterflöckchen bestreut. Der Teig wird ziemlich genau in der Größe der Form ausgerollt und aufgelegt, er sollte wirklich möglichst gut am Rand abschließen, kleine Lücken sind aber nicht schlimm.

Ab in den auf 180° Heißluft vorgeheizten Backofen, für gut 20 min, darf die Tarte 10-15 min abkühlen bevor sie auf eine Platte gestürzt wird. Nicht länger, sonst wird das Karamell hart, und auch nicht kürzer, sonst läuft es davon.

Serviert mit einem Klacks geschlagener Sahne fühlten wir uns ein wenig wie Gott in Frankreich. Beste Reste, eben!

 

 

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9 Gedanken zu „Beste Reste

  1. Das ist aber fein, dass meine Reste-Frage auf so fruchtbaren Boden gefallen ist. Im Hintergrund entsteht da gerade etwas, da hoffe ich, dass du dann auch mit dabei sein wirst. 😉
    Tarte Tatin liebe ich und mache ich auch sehr gern.

    Gefällt 1 Person

    1. Naja, bei der Quarkblätterteig gibt es in jedem Fall Reste- entweder vom fertigen Teig oder ich verwende nicht allen Quark und hab dann davon übrig- da ist mir der teigrest lieber wenn ich daraus so etwas Feines zaubern kann.

      Gefällt mir

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