Schottenkekse

Zumindest läßt der Hersteller namens McVitie’s in Glasgow produzieren, und auch die Zutaten- in der Hauptsache Haferflocken und Butter- lassen durchaus auf einen Ursprung in den Highlands schließen. Der Name –

„Hobnobs“

– stammt gerüchteweise  aus einem Stück von Shakespeare.

Wovon rede ich überhaupt?  Nun, von Cookies, pardon,  Keksen natürlich. Haferkeksen. Mit Butter. Viel Butter. Gefunden schon vor längerer Zeit bei der Kochpoetin, mehrfach nachgebacken, haben sie sich den Platz hier unbedingt verdient. Denn wer weiß in heutigen Zeiten schon, wo es morgen noch was zu lesen gibt, in diesem Internet?

Los geht’s!

in einem kleinen Topf ließ ich

300g Butter schmelzen.  Solange dies stattfand mischte ich in einer größeren Schüssel

300g Mehl (Gelbweizen, Typ 550)

8g Natron (NaHCO3)

1 Prise Hirschhornsalz

80g kernige Haferflocken

100g zarte Haferflocken

60g Crunchy-Müsli, das sich irgendwie in meinen Vorratsschrank verirrt hatte

60g weißen Zucker

140g braunen Zucker und

9g Fleur de Sel.

Inzwischen war die Butter grade so geschmolzen, ich rührte

30g Zitronensirup (es geht auch einfacher Zuckersirup, oder einer aus Beeren) unter und gab die gut handwarme Butter über die Mehlmischung. Kräftig mit einem Lochlöffel umgerührt- ist der Teig schon fertig. Zeit den Backofen anzuheizen, 170° Ober-Unterhitze hat gut funktioniert. Zwei Bleche hab ich mit Backpapier ausgelegt und darauf den Teig in Häufchen von ca. 25g platziert. Zur Sicherheit hatte ich diese Menge einmal auf einem in der Größe passenden Löffel abgewogen. Die Häufchen mit den Fingern etwas breitdrücken, dann kann das Blech in den Ofen- 14 Minuten war hier die perfekte Backzeit bis zu der erwünschten goldbraunen Farbe.

Auf das Kuchengitter zum Auskühlen wurden die Kekse mit einer Palette gehoben, ein biegsames langes Messer geht auch.

Zur Feier des Tages bekamen sie noch einen schokoladigen Boden- dafür einfach ungefähr

200g dunkle Schokolade mit

30g Butter gerade so schmelzen,

1-2 El Wasser unterrühen und die inzwischen erkalteten umgedrehten Kekse damit einstreichen, bei mir unter Verwendung der Rückseite eines kleinen Löffels.

Ungefähr 40 Kekse betrug die Ausbeute- und da diese Köstlichkeiten tatsächlich am zweiten oder gar dritten Tag noch an Geschmack gewinnen empfehle ich dringend die Produktion der angegebenen Menge.

Noch ein Wort zum Salz: Die Inspiration dazu stammt aus meinem neuesten Lieblings-Küchen-Buch, das mich sicher noch geraume Zeit beschäftigen wird. Geschmeckt haben die „Hobnobs“ uns schon immer, der Kick durch die Salzflocken hebt den Genuß nochmals deutlich an. Falls ihr kein solches Salz in eurer Küche habt, rate ich dringend zur Anschaffung.

Caledonia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Royal Oats von der Kochpoetin

4 Gedanken zu „Schottenkekse

  1. Ich habe sie immer noch nicht gemacht, sollte ich endlich mal.
    Und die Blogs fehlen mir auch; Datenschutz ist eine gute Sache, bloß grade geht das in eine komische Richtung. Ich hoffe, es pendelt sich alles mit der Zeit ein.

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