Fattoush oder die Wüste naht

Heiß. Wochenlang. Hitze die die Äpfel auf den Bäumen kochen läßt, Wiesen werden braun, aus Flüssen und Seen darf kein Wasser mehr entnommen werden…. Deutschland kocht – im Passiv. Die Aktivität „Kochen“ allerdings kommt in diesen Wochen nahezu zum Erliegen…. Sattmacher-Salate sind gefragt. Am Besten halten wir Ausschau in den eher hitze-gewohnten Ländern rund ums Mittelmeer. Schon lange lauert Fattoush, die arabische Variante des Brotsalats, auf eine Gelegenheit- nun endlich ist sie da. Meine Recherchen haben die unterschiedlichsten Rezepte zu Tage gefördert, mit oder ohne Radieschen, Romanasalat, Minze, Sumach, Paprika- und so habe ich mir nach Vorratslage meine eigene Variante gebastelt. Neben Tomaten, Gurken und Petersilie ist Brot ein fester Bestandteil, daher darf dieses Salat zum Event „altbacken“ – bei Zora vom Kochtopf könnt ihr noch bis zum 15. August eure köstlichen Rezepte mit nicht mehr ganz frischem Brot einreichen und ich bin flitzgespannt was euch alles einfällt.

Fattoush- orientalischer Brotsalat

1 El Sumach (ein sauer schmeckendes Gewürz der orientalischen Küche) verrühre ich mit

1 El heißem Wasser und lasse das Gemisch mindestens 15 min stehen. In der Zwischenzeit schneide ich

Tomaten – 4 normal große und 4 kleine hatte ich– in unregelmäßig große Stücke und gebe sie in eine Schüssel.

4 Scheiben helles Brot (oder 1/2 Fladenbrot in Stücken) kommen in den Toaster. (Es war noch recht frisch, das Brot)

1/2 Gurke schneide ich ebenfalls in Stücke

1/2 Netzmelone und

2 grüne Chilies aus Eigenanbau

3 Frühlingszwiebeln mit Grün ebenso. Zuletzt habe ich noch Kräuter aus dem Mini-Gärtchen-

Minze, Oregano, Petersilie zu etwa gleichen Teilen, in etwa ein kleines Bund, mehr oder minder feingehackt- ein Merkmal dieses Salats sind die unterschiedlich groß und nicht zu fein geschnittenen Bestandteile.

Für die Sauce nehme ich

1 große Zehe Knofi, schneide diese in Stücke und zerdrücke sie mit ca

1/2 Tl Salz zu einer Paste, die ich in die Sumach-Brühe einrühre. Es kommen hinzu:

1,5 El Granatapfelsirup

Saft von 1 Zitrone

2 El Weißwein-Essig, alles wird gut verrührt, über den Salat gekippt und gut gemischt.

Das geröstete Brot schneide ich in kleinere Würfel, gebe sie oben auf den Salat, füge

4-5 El Olivenöl hinzu und mische nochmals gründlich durch.

 

Mit ein paar Scheiben Schafskäse – ein Hochgenuß, nicht nur für Wüstenwetter.

Entspannt euch!

 

4 Gedanken zu „Fattoush oder die Wüste naht

    1. Da geht es dir wie mir…endlich wurde er mal wahr. Ich fand den Salat ganz wunderbar, mit den vielen Kräutern und der frischen Note durch Sumach und Zitrone. Und du kannst gleich deinen Dattel-Essig testen!

  1. Deine Fattoush-Variante hört sich gut an, mit Melone hab ich ihn noch nie gegessen.
    Ich bastele noch an meinem Blogpost, mein Kichererbsensalat hat zwar sehr gut geschmeckt, schied dann aber leider wegen mangelnder Fotogenität aus – die Pitastücke waren etwas reichlich dunkel geröstet.

    1. Oh ich freu mich! Inzwischen hab ich noch ganz neue Varianten entdeckt und finde mich etwas voreilig mit dem Rezept. Wobei, geschmeckt hats gut und das ist die Hauptsache

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