#Foodblogbilanz 2018, Mitternachtssuppe, Walzer

Dieser Artikel enthält nicht-kommerzielle links

Eine liebgewordene Tradition, ins Leben gerufen von Sabine und über die Jahre von ihr gemeinsam mit Sina fortgeführt, ist Bilanz zu ziehen und anhand der immer gleichen Fragen auf das vergangene Jahr zurückzuschauen. Von mir gibt es traditionell noch eine Suppe dazu….
2018- für mich ein sehr anstrengendes Jahr in dem ich beruflich stark ge- bis überfordert war. Bin. Das Jahr mit den bislang wenigstens Beiträgen im Blog, und mit den bislang höchsten Zugriffszahlen- was mich mit meiner Wenig-Schreiberei doch weitgehend ausgesöhnt hat. Womit ich direkt zu den Fragen gelange:

1. Was war 2018 dein erfolgreichster Blogartikel?

Man könnte sagen das war eine Folge des Klimawandels- dieses Jahr gab es nämlich so viele Äpfel wie noch selten zuvor, und alle Welt suchte nach

Omas Apfelgelee

vor zwei Jahren veröffentlicht.

 

Omas Apfelgelee

Weit abgeschlagen folgt der bestplatzierte aus diesem Jahr und insgesamt zweiter:

Apfel-Karamell-Kuchen

eine Eigenkreation die nicht nur in der Blogger-Szene beliebt war.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Viel Freude hat mir diese Zusammenstellung gemacht, eine Liste meiner liebsten von Frauen verfassten Bücher

Schuld daran ist facebook und die Gruppe „Bookaholics“- für alle die gerne lesen ein echtes Schätzchen, diese Gruppe.

Ein Buch hab ich entdeckt, „Salt Fat Acid Heat“ * das selbst mir alter Koch-Häsin die ich bereits sehr mehr als 40 Jahren regelmäßig koche, überraschend neue Erkenntnisse brachte und bringt, Spaß macht zu lesen und zum Experimentieren anregt, wie hier geschehen:

Ein weiteres Buch, „Sweet“* , sorgt immer wieder für Überraschungen wie diese- auch ich kann optisch ansprechende Backwerke zustande kriegen:

 

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Zu meiner Schande muß ich gestehen, viel zu wenig gelesen zu haben, noch weniger gekocht- so waren die Chancen mich inspirieren zu lassen denkbar gering. Spontanen Nachkoch-Reflex hat dieses Gericht ausgelöst:

Paratha, eine Art Pfannkuchen mit Einlage, von der lieben Julia.

Tom the Baker hab ich entdeckt, dort das unvergleichliche Pain Cafe des Graines gefunden und bereits mehrfach nachgebacken.

Sehr gerne verfolge ich die Wild-Spezialisten und habe mich hier inspirieren lassen einen Fleischkäse vom Frischling selbst herzustellen.

4. Welches der Rezepte, die du 2018 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Ganz klar- das Ei im Glas, das geht flott und verleiht jedem Frühstück einen Hauch Besonderheit! Zudem kann ich das „auswendig“ , und das Ei läßt sich je nach Vorratslage prima variieren.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2018 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Mein Problem sind die vielen Ideen in meinem Kopf  die sich überhaupt nicht mit der vorhandenen Zeit zur Umsetzung in irgendeine Art des Einklangs bringen lassen- lösen läßt sich dies wohl kaum. Alleine bin ich damit keineswegs…..

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Hier verweise ich wiederum auf mein Lieblingsbuch- „Salt fat acid heat“*, unter anderem habe ich zum ersten Mal mit Ausbackteig gearbeitet, Mayonnaise fabriziert, und und und…..

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Früher war das interessanter, ich vermute mal der Datenschutz hat schuld dass die meisten Suchbegriffe unter „unbekannt“ abgelegt sind. Gefunden und geschmunzelt hab ich hierüber:

meine oma und ich vorlesegeschichten zum ausdruken

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2019?

Sei vorsichtig mit deinen Wünschen….. ich wünsch uns allen viel Freude, Inspiration und Austausch, das ist es was das Blogschreiben und Lesen doch ausmacht.

Und nun gibt’s endlich die traditionelle Mitternachts-Suppe!

Weiße Bohnencremesuppe nach Siebeck

gefunden bei Arturs Tochter – eine der schönsten Inspirationsquellen überhaupt,- steht auch im Bookazine vom Herrn Siebeck und wurde  schon mehrfach nachgekocht- diesmal in einem größeren Topf!

500g kleine weiße Bohnen werden über Nacht in reichlich kaltem Wasser eingeweicht, abgegossen, einmal mit Wasser aufgekocht, wiederum abgegossen, mit frischem Wasser- es sollte gut 2 fingerbreit über den Bohnen stehen- und einem gehäuften Esslöffel

Gemüsebrühe-Paste in ungefähr 1,5 Stunden weichgekocht.

Ich empfehle ab und zu mal umzurühren, eventuell nach Bedarf noch etwas Wasser zugeben.

Nach dieser Zeit schöpfte ich einen guten Suppenschöpfer der Bohnen ab, der restliche Topfinhalt wurde püriert.

200g Bio-Sahne habe ich untergerührt und erhitzt; die zurückbehaltenen Bohnen kamen wieder in den Topf und abgeschmeckt wurde sodann nach Belieben mit

frisch gemahlenem Pfeffer

Bärlauchsalz

Quatre-Épices

Chili-Öl.

Zur Garnitur briet ich

3 Scheiben in kleine Würfelchen geschnittenen Rinderschinken in wenig

Olivenöl bei milder Hitze an und gab zum Schluß

1 Esslöffel grob gehackter Petersilie hinzu.

Ganz zum Schluß, schon auf dem Teller, goß ich

Olivenöl in dünnem Strahl auf die Suppe- eins von guter Qualität, versteht sich, das verleiht der Suppe das gewisse Etwas.

 

Und jetzt bleibt nur noch und Allen ein friedliches, fröhliches, zufriedenstellendes 2019 zu wünschen- mit dem richtigen Schwung!

 

 

 

 

21 Gedanken zu „#Foodblogbilanz 2018, Mitternachtssuppe, Walzer

  1. Sehr schöner Rückblick – „Salt, Fat, Acid, Heat“ hab ich zu Weihnachten bekommen und die ersten Seiten machen Lust auf mehr! Freu mich sehr über die Lektüre :) Dein Ei im Glas ist eine gute Erinnerung, hat mich damals schon gereizt und wird in den Ferien bestimmt noch ausprobiert!
    Einen guten Start ins neue Jahr dir!
    Miriam

  2. Liebe Christine!

    Das dürfte nicht nur bei mir das Jahr der höchsten Zugriffe sein, woran das liegt?

    Was mich vor allem verwundert, zumindest in meinem Fall, ich habe im Sommer eine lange Blogpause gemacht, und nichtmal dazu hat niemand meinen Blog gelesen,..aber das kenne ich von vergangenen Jahren mit langer Blogpause wieder.

    Also man muss net jeden zweiten Tag was schreiben scheinbar ggg.

    Dir und deinen Lieben ein wundervolles neues Jahr und dass du wann immer du Lust hast auch die Zeit findest deine Rezepte auch aufzuschreiben.

    lg. Sina

  3. Dein Apfel-Gelee muss ich mal testen, auch wenn das Rezept schon länger auf dem Blog ist, bin ich noch nie drüber gestolpert. Da ich dieses Jahr auf jeden Fall mehr Marmelade und Gelee selbst machen will, passt das perfekt.

    Ein frohes neues Jahr und liebe Grüße,
    Daniela

  4. Ach ja, das Zeitproblem können wir gut nachvollziehen. Der Apfel-Karamell-Kuchen klingt toll, den merk ich mir. Auch bei uns war 2018 das Jahr des Apfelkuchens. ;)
    Ein tolles neues Jahr und liebe Grüße
    Sabrina

  5. Das Buch muss ich mir anschauen, klingt spannend und die Suppe sieht so köstlich aus!!! Liebe Christine, ich wünsche dir alles Gute und nur das Beste fürs 2019!

  6. Bei mir sind auch ältere Rezepte aus 2015 die absoluten Renner auf dem Blog! Und „Salz, Fett, Säure, Hitze“ lese ich auch gerade und bin total begeistert. Ich wünsche Dir ein gutes neues Jahr 2019!
    Viele Grüße und schöner Tag noch
    Juliane

  7. Liebe Anna,
    so viele Ideen, so wenig Zeit? Yep, das kenn ich auch von irgendwoher. Danke für den Buchtipp: Salt, Fat, Acid, Heat – kommt auf die Leseliste. Und das Bohnensüppchen auf die Nachkoch-Liste. Hab ein wunderbares und ideenreiches 2019!
    Herzlichst, Conny

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