Spargel-Quiche

Essen aus dem Backofen mag ich sehr gerne- zubereiten und genießen, beides ist eine Quelle der Freude für mich. Und so entschloß ich mich aus den verborgenen Tiefen meines alten blogs diese Spargel-Quiche hervorzuholen, zu entstauben und aufzuhübschen, passend zu Julias feinen entstaubten Klassikern die sich diesmal hauptsächlich dem Spargel widmen.

Zunächst bereite ich einen

Quarkblätterteig

zu – aus

200g Topfen, einige Stunden abgetropft und auch abgetropft gewogen

200g Mehl

200g kalter Butter, grob gerieben, und

1 Prise Salz. Dies alles wird mit den Händen verknetet, gerade so dass es zusammenhält, und darf sich dann der kalten Ruhe hingeben, für mindestens 2 Stunden, gerne auch 1- 2 Tage.

Der Rest ist einfach, und doch sehr raffiniert- von

500g grünem Spargel die holzigen Enden einfach abgebrochen (jaja ich weiß kann man noch eine wunderbare Brühe draus kochen, nur wann? Und wer solls essen?),

250g weißen Spargel geschält, beide Sorten in  Stücke geschnitten und mit sehr wenig Wasser etwa  10 min gedünstet;  die Spitzen kamen extra 5 min in den Topf. Die Spargelstücke hab ich grob püriert; Spargelspitzen aus dem Wasser gefischt; und das Spargelkochwasser mit

250g Sahne,

2 Eiern,

Muskat  und

etwas Salz verrührt.

1 Handvoll frische Kräuter wie Schnittlauch, Dill, Kerbel und Petersilie habe ich gehackt und unter die Eiersahne gemischt.

Nun gings ans Zusammensetzen: Die Hälfte des Teigs ausrollen und in die gut gefettete Form geben, aus der anderen Hälfte den Rand formen. Auf den Boden

150g gebeizte Forelle (alternativ Räucherlachs) gleichmäßig verteilen, dann kommt zunächst der pürierte Spargel drauf, dann die Spargelspitzen.

100g geriebener Käse (hier eine Mischung aus Bergkäse und Parmesan) drüberreiben und

Pfeffer drübermahlen, dann kommt die Ei-Kräutersahne drüber und das Ganze in den auf 170° Heißluft vorgeheizten Ofen, so für eine gute halbe Stunde.

Kurz abkühlen lassen, kanns an den Genuß gehen- und ein Genuß ist so eine feine Quiche allemal.

 

 

Die Rosen blühen….

 

 

12 Gedanken zu „Spargel-Quiche

    1. Vielen Dank- ich esse auch häufig Quiche, wir haben einen vertrauenswürdigen Bäcker den ich in der Mittagspause beehre. Und backen ist halt meine Leidenschaft, da hab ich vielleicht etwas mehr Übung… Dankeschön!

  1. Ui, das schaut gut aus!
    Und super, dass du das schreibst mit dem Abtropfen. Ich habe das jetzt schon einige Male gehört, dass deutscher Topfen feuchter ist als österreichischer, daher ist das ein superguter Tipp!

    1. Das schmeckte auch ganz vorzüglich, der Teig paßt supergut zum Inhalt. Und ja, zwar ist Topfen trockener als Quark, aber ich schau immer dass ich abtropfen lasse, es kommt auch immer noch was raus. Auch für Käsekuchen gaaaanz wichtig

  2. Deine Spargelquiche klingt unglaublich lecker, nur für mich alleine lohnt der Aufwand bzw. die Menge nicht. Schade.

    LG Britta

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