Cranberry-Babka

Im Überschwang hatte ich vor einer Weile eine Schale Cranberries (Anbau in D) erstanden, die alsdann im Gemüsefach des Kühlschranks in Warteposition ging und mich bei jedem Öffnen der Türe vorwurfsvoll ansah. Also hieß es kreativ zu werden. Vor einigen Jahren gab es Sticky Buns mit Cranberry-Mohn-Füllung; Mohn allerdings war grade nicht zur Hand. Zudem wollte ich gerne Blutorange mit verwenden, und so fiel mir die Babka wieder ein, die würde sich doch bestimmt mit einer Füllung aus Cranberry und einem Sirup aus Blutorange sehr gut machen…. Und so machte ich mich an‘s Werk zunächst mit zwei

Vorteigen:

Nr.1:

100g Mehl Typ 550

80g Wasser

0,5 g Trockenhefe, miteinander verrührt

Nr.2:

40g LM

40g Mehl Typ 550

20g Wasser, miteinander verknetet

Beides durfte in der Wärmeschublade (Stufe 1/2) Platz nehmen.

 

Nach etwa 4 Stunden ging‘s an den endgültigen Teig, in die große Schüssel der Maschine kamen:

Beide Vorteige

30g wasser

3 Eier

90g Zucker

430g Mehl

abgeriebene Schale von 1/2 Blutorange

1Tl Vanillezucker

1 Prise Salz, gerührt bis es grade so zusammenhält, kam nach einer halben Stunde Ruhe

150g Butter dazu, nun hab ich solange rühren lassen (Stufe 1,5) bis sich der Teig komplett von der Schüssel löste.

4 Stunden im Zimmer, danach schloß sich eine Nachtruhe in einem kühlen Raum (unter 20°) an.

 

Am nächsten Morgen machte ich mich zunächst an die Füllung:

120g Cranberries (frisch, mehr oder weniger) hab ich mit

120g Marzipan und dem

abgeriebenen von 1/2 Blutorange in der Moulinette gemixt.

Sodann wurde der Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt, etwa 80x 25 cm- ich meine fast ich hätte noch mehr Länge aus dem Teig geholt…..

Mit flüssiger Butter bepinselt, mit ca

3 El Zucker bestreut, habe ich Teigplatte einigermäßen gleichmäßig mit der Füllung bestrichen und noch
Mandelsplitter nach Belieben drübergestreut.

Alles straff zu einer langen Rolle zusammengerollt, längs in der Mitte durchgeschnitten (ein Ende zusammenlassen) und dann werden die beiden Stränge übereinandergeschlagen, so dass möglichst immer die Füllung nach oben zeigt. Mit Hilfe von 4 Händen haben wir das Gebilde in eine gebutterte Form gelegt- mit der dicken Mitte angefangen und dann vom Rand in die Mitte reigerollt, so haben wir es diesmal gemacht.

Es schließt sich eine Geh-Zeit von ca 1,5 Stunden an, dann kommt das Gebilde in den auf 180° vorgeheizten Ofen, Ober-Unter-Hitze, für ungefähr 35 min. Ich nutze inzwischen ein Bratenthermometer, auf 93° eingestellt, um festzustellen ob so ein Hefegebäck durch ist, auf die Farbe alleine verlasse ich mich nicht mehr.

Währen die Babka bäckt kochen wir einen Sirup aus

50g Orangensaft

50g Wasser und

90g braunem Zucker.  Kommt der Kuchen aus dem Ofen wird er alsogleich mit dem Sirup begossen. Und dann heißt es warten, immer der schwierigste Part der Kuchenbäckerei, findet ihr nicht auch?

 

Was würde besser dazu passen als eine schöne Tasse Kaffee?

 

 

 

 

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