Tomatencremesuppe für die Rettungstruppe

Enthält nicht-kommerzielle links und unbeauftrage Namensnennung

Oh, da ist mir ja sogar ein Reim gelungen, wie hübsch!

Die Rettungstruppe der deutsch-sprachigen Bloggerinnen und Blogger hat sich diesmal die Rettung der Suppe verschrieben, explizit der Tüten- oder Dosensuppe. Wir wollen euch zeigen wie einfach es ist eine solche Suppe selbst zuzubereiten, ohne Dosenöffner oder Tüte. Es lohnt sich, versprochen, ich bin das beste Beispiel. Ein Kind der 60er-Jahre, die Hausfrauen damals waren froh um jede Zeitersparnis, da war so eine Päckle-Suppe praktisch und vor allem auch neumodisch, frau war auf der Höhe der Zeit. Und ich mochte keine Suppe, damals nicht, und auch in späteren Jahren nicht. Eine Ahnung wie klasse eine klare Suppe schmecken kann bekam ich bei einem Aufenthalt im Hotel Spielweg- sowas Feines hatte ich noch selten gekostet, da waren mir dann auch die etwas überhebliche Bedienung und die mit schweren Goldtrophäen behängte übrige Kundschaft an den Nebentischen recht gleichgültig.

Seit einigen Jahren nun gibt es regelmäßig Hühnersuppe, Tafelspitzbrühe, Kartoffelsuppe in Variationen selbstgekocht und dieses Jahr hab ich mir erstmalig die Tomatencremesuppe vorgenommen, zubereitet aus eigenen Tomaten- und bin begeistert, echt wahr.

Nun zur Tomatencremesuppe- so viele Tomaten wie da drin sind passen garantiert nicht in Päckchen oder Tüte!

Wir schneiden

1 rote Zwiebel, schwitzen diese in

50g Butter und

50g Olivenöl an, fügen

1 kg Tomaten, in Stücke geschnitten (frisch oder Dosenware)

1 Tl Granatapfel-Sirup (oder etwas braunen Zucker)

3 Tl Gemüsebrühe-Paste (oder 2 Tl Salz, Kräutersalz zum Beispiel)

1 El Mehl

500 ml heißes Wasser

3 getrocknete Tomaten in Öl, geschnitten

1 Stück Parmesanrinde (falls vorhanden) hinzu und lassen alles ca 30 Minuten köcheln. Anschließend wird die Suppe möglichst fein püriert,

100 ml Sahne kommen hinzu, die Suppe wird nochmals zum Kochen gebracht und mit

Salz, Pfeffer, Basilikum nach Wunsch abgeschmeckt.

Wer mag gibt noch eine Einlage hinzu, wie Croutons oder Ricotta-Gnocchi- und genießt.

Und jetzt schauen wir was der Rest der Truppe in den Suppentopf gesteckt hat- bestimmt ist was für jeden Geschmack dabei. Dank geht an Britta, Barbara und Tamara für die gute Organisation, das Retten macht Spaß mit euch!

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Serbische Bohnensuppe gibt’s auch noch

37 Gedanken zu „Tomatencremesuppe für die Rettungstruppe

  1. Haha, ich bin auch Kind einer dieser modernen Mütter jener Zeit! Tomatensuppe kam in kleinen Kartonverpackungen und wurde angerührt – und nein, ich mochte sie nicht. Viel zu süß und künstlich, selbst für mich als Kind.

    Inzwischen koche ich die auch selber, allerdings mehr Turbo als Deine Version. Gut gefällt mir bei Dir auch die Idee, ein Stück Parmesanrinde mit rein zu packen. Das gibt sicher einen super Geschmack!

    1. ja das war eben damals so… man kann es denn Müttern nicht verübeln, grade auch in der Stadt wo es nicht so einfach war an frische gute Ware zu kommen. Und das mit dem Parmesan hab ich mal irgendwo gelesen und finde das einen guten Trick, Ersatz für Fertigbrühen jeglicher Art.

  2. Liebe Anna,

    auch ich kenne diese Packerl-Suppen aus meiner Kindheit und habe schlechte Erinnerungen daran. Ich muss immer wieder den Kopf schütteln wenn ich sehe, wie oft diese Tütchen heutzutage noch gekauft werden. Völlig unnötig.

    Schön, dass Du zeigst, wie einfach doch eine solche Suppe selbst herzustellen ist.

    Liebe Grüße
    Andrea

  3. Ich mag Tomatencrèmesuppe sehr, manchmal mache ich mir eine Pi mal Daumen, wenn mal Dosentomaten übrig sind. Dann ist das ein willkommenes Resteessen, aber „ansichtlich“ habe ich noch keine gemacht.

    LG Britta

  4. Selbst gemachte Tomatencremesuppe ist tatsächlich etwas sehr Feines. Im Gegensatz zu den Tütensuppen.

    Was nimmst du für eine Gemüsesuppenpaste?

    1. Liebe Susi, da hab ich den link gesetzt auf meine selbstgemachte Gemüsebrühe-Paste die sich zu allen Zeiten im Vorrat befindet. Und selbsgemacht schmeckt diese Suppe ja tatsächlich… war eine Offenbarung für mich.

  5. Liebe Anna,
    Deine Tomatensuppe sieht super aus, die hatte ich auch schon lange nicht mehr, da die Mehrheit sie hier nicht mag.
    Ich koche mir immer einen großen Pot im Slowcooker und friere sie mir dann portionsweise ein. Die Ricotta-Gnocchi muss ich unbedingt als Suppeinlage mal ausprobieren.
    Liebe Grüße
    Katja

  6. Hihi, ich stelle mir dich gerade vor in einem Salon mit den ganzen feinen Herrschaften – ganz auf die Suppe konzentriert. Ja, ich bin auch nicht gerade ein Suppenkaspar, aber wenn sie gut ist, dann gerne. Dein Süppchen gefällt mir besonders mit der mitgekochten Parmesanrinde. Das sind so kleine Kniffe, die den Pfiff ausmachen.
    Liebe Grüße,
    Eva

  7. dieses i-Tüpfelchen mit der Parmesanrinde wende ich auch an, sowohl bei Tomatensuppe, aber auch unbedingt bei Minestrone. In meinem Kühlschrank warten immer ein Rest Parmesanrinde und (pssst, Vegetarier weggehört) eine Speckschwarte, das gibt den entsprechenden Pepp ;-)

  8. In unserem Teil Deutschlands gab’s keine Tütentomatensuppe und so gab es eben überhaupt keine. ;) Ich sollte das vielleicht mal probieren und schauen, was mir kulinarisch entgangen ist.. Mein Mann wird bestimmt sagen, da müssten noch ein paar Nudeln rein. ;)

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