Hähnchen frei nach Blumenthal

Enthält Namensnennung und nicht-kommerzielle links

Schon seit Kindertagen zählt Brathähnchen zu meinen Leibspeisen-dementsprechend finden sich auf diesen Seiten auch schon einige Rezepte für Federvieh.

Zufällig bin ich gänzlich ohne danach zu suchen auf ein nochmal verfeinertes Rezept gestoßen, auf den Seiten von “The masked Chef“ . Nachdem wir in andächtigem Schweigen unterbrochen nur von gelegentlichen Seufzern unsere Portion genossen hatten waren wir einig- das beste Hähnchen ever. Was natürlich dringend danach verlangt festgehalten zu werden, damit der Wiederholung keinerlei Hindernisse im Weg liegen, sobald ein Hähnchen guter Qualität ins‘ Haus flattert.

Wichtig ist- rechtzeitig beginnen, und das heißt am Vortag. Wir nehmen

1 küchenfertiges Hähnchen (Freiland, Bio, 1,5-2kg) und suchen eine Schüssel oder Topf in dem das ganze Federvieh Platz findet. Hinein damit,

20g Meersalz und

1l Wasser drüberschütten

1 El Honig

Saft einer halben Zitrone

Saft einer halben Orange dazu, dann auffüllen mit

Salzwasserimmer im Verhältnis 20g Salz auf 1 l Wasser. Zugedeckt nimmt das badende Huhn über nacht im Kühlschrank Platz.

Am nächsten Tag, etliche Stunden vor dem Genuß, nehmen wir das Huhn aus der “Brine“, trocknen es etwas ab, stopfen

eine durchlöcherte Zitrone in den Bauch

Butter unter die Haut von Brust und Keulen so gut es eben geht – ca 100g waren es bei mir- und packen den Vogel auf den Rost des Backofens, mittig platziert. Bei 90° (Ober/Unterhitze) vergessen wir den Vogel für ein paar Stunden und widmen uns anderen Dingen.

Nach ca 4 Stunden schmelze ich

2 El Butter mit

2 El Ahornsirup, pinsele das Huhn damit ein und drehe den Ofen auf 230° hoch. Auf Sicht wird nun die Haut gebräunt- gute 10 minuten waren genug. Wer auf Nummer sicher gehen will mißt die Kerntemperatur- 70° wäre ideal.

Und dann- andächtiges Schweigen….. wir hatten Schmorgemüse aus Zwiebel, Möhre und Sellerie dazu und waren glücklich.

Inspiration hier gefunden *klick* – vielen Dank an den “Masked Chef“. Und nach bereits zwei „Aha“ – Erlebnissen (seine Pommes Frites würden sich ganz hervorragend zu dem Hähnchen machen) mit Rezepten des Herrn Blumenthal denke ich ernsthaft über die Anschaffung eines seiner Bücher nach…..

Achja, noch ein Wunsch – nicht nur zur Weihnachtszeit- Sympathie, zuhören, Toleranz zeigen

6 Gedanken zu „Hähnchen frei nach Blumenthal

  1. Weißt du, das grenzt an Folter, was du da machst! Ich kann leider kein ganzes Huhn kochen, weil der Mann das nur isst, wenn man ihm nicht mehr ansieht, dass es ein Hendl war (Kindheitstrauma mit superlieben Babyhendln). Ja, dann kommst du daher und zeigst so ein einfaches und köstliches Rezept.

    1. Naja, die Rache für die attraktiven Kochbuchvorstellungen….. 😉 vielleicht gibt es ja mal eine Gelegenheit mit genügend Gästen, oder so. Lohnt sich nämlich wirklich.

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